| November
2004 25.11.2004
- Brustvergrößerung durch Tabletten - schlucken Frauen leeren Versprechungen? In
den USA macht sich ein neuer Trend bemerkbar. Beim Durchforsten von Frauenzeitschriften
fällt auf, dass immer mehr Hersteller eine Brustvergrößerung durch die Einnahme
von verschiedenen Tabletten versprechen. Was steckt dahinter?
Grund genug für die amerikanische Gesellschaft für Plastische Chirurgie (ASPS),
die nichts von der Wirkung dieser Tabletten hält und diese sogar als möglicherweise
gesundheitsschädlich einstuft, nachzuforschen. In einer Studie, welche unlängst
in der Verbandszeitschrift veröffentlicht wurde, wird der Sache auf den Grund
gegangen. „ Es
gibt ca. 30 verschiedene Produkte auf dem Markt“ sagt Dr. T. Lawrence, wobei es
für keines dieser Produkte ausreichende klinische Studien gibt. Zwar sind diese
Produkte für die Patientinnen attraktiv, da die Kosten deutlich niedriger sind
als die einer Brustvergrößerung und keine operativen Maßnahmen erforderlich sind.
Betrachtet man allerdings die Wirkungsweise, so ist Vorsicht geboten, da unter
Umständen Wechselwirkungen zwischen den enthaltenen Wirkstoffen und anderen Medikamenten
zu verzeichnen sind. Mit
knapp 250.000 Eingriffen ist die Brustvergrößerung die am häufigsten durchgeführte
ästhetische Operation und verzeichnet eine steigende Tendenz von 20% im Vergleich
zum Jahr 2000. Patientinnen wird geraten, die meist leeren Versprechungen dieser
Produkte kritisch zu betrachten und gegebenenfalls vor der Einnahme solcher Präparate
Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten. Mehr
zum Thema Brustimplantate
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